Finde den Titel

Wieder fange ich an zu schreiben. Warum? Weil ich wieder etwas auf meinem Herzen habe. Ich bin nicht zufrieden mit meiner Situation. Es ist 6 Uhr morgens in Sydney und ich kann einfach nicht einschlafen. Ich habe keinen freien Kopf. Ich denke nach. Über all das alles hier. Ich bin unglücklich mit meinem Job. Eigentlich sollte ich froh sein eine Arbeit zu haben, aber diese Arbeit macht mich regelrecht depressiv. Ich arbeite in einem richtig noblen Restaurant direkt am Darling Harbour als Barkeeper. Aber diese Art als Barkeeper habe ich noch nie in meinem ganzen Leben erlebt. Ich bin hinter der Bar und bereite die Getränke für die Kellner vor. Hört sich simpel an? Ist es aber nicht. Stellt euch mal vor, ihr müsst für 300-400 Gäste Getränke für 8-12 Bedienungen vorbereiten. Weine, Cocktails, Alkoholfreie Getränke, Biere, Longdrinks und Kaffees. Wie ein Maschinengewehr arbeitet das Gerät, aus der diese Zettel rauskommen. Ich träume jede Nacht von diesem Geräusch. Und dann muss ich alle Gläser sortieren und in die Spülmaschine schieben. Ein Glück, dass ich diese nicht polieren muss. Ich bin wie eine Maschine. Während der Rush Hour, muss ich ab 9 Uhr Abends meine Bar anfangen zu reinigen. Okay, ich bin es gewohnt in Stress zu arbeiten. Mit Musik um mich herum, mit Leuten um mich herum. Spass zu haben und immer wieder zu lächeln. Ich bekomme auch kein Trinkgeld. Keiner schert sich darum, ob ich mein Job gut mache. Immerhin bin ich ein Grund dafür, dass die Kellner gutes Trinkgeld bekommen. Wenn ich die Getränke nicht wie eine Maschine raushauen würde, würde der Kunde verärgert sein und demnach würde der Kunde keinen Cent dalassen. Normalerweise, ist das ein Hobby für mich. Aber zum ersten mal habe ich Rückenschmerzen von diesem Job. Zum ersten mal fühle ich mich nach jeder Schicht ausgelaugt. Zum ersten mal macht mir dieser Job keinen Spaß. Jetzt weiß ich nicht was ich tun soll. Vielleicht liest das hier gerade jemand und kann mir einen tipp geben.

2.11.14 21:31, kommentieren

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WIeso

Ich weiß nicht was mit mir los ist. ich versuche mich zu bemühen. ich versuche es allen recht zu machen. ich versuche mich zu unterhalten. ich versuche immer nett zu sein. immer ein hallo und ein schön dich zu sehen. ich mag es wenn sich die Leute freuen. ich versuche die Wahrheit zu erzählen. ich versuche jemanden zu helfen. ich versuche das zu tun was nicht für jedermann selbstverständlich ist. und ich mache das einfach nur weil ich mich dabei wohl fühle. ich erwarte nichts. ich will nichts zurück. niemand soll mir etwas schulden. deswegen versuche ich alles doppelt und dreifach zurück zu geben. Aber wenn ich dann diese Menschen sehe, die meine art ausnutzen dann weint mein herz. ich versteh es einfach nicht. ich bemerke das relativ sehr schnell. ich bleibe trotzdem wie zuvor. ich fange mich an zu distanzieren. ich höre zu wie ein fuchs, ich beobachte wie ein Adler. ich teste aus. ich zweifle an. ich hinterfrage. dann bilde ich mir meine Meinung. Die menschen machen mich unglücklich.

26.10.14 17:12, kommentieren